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Die Relevanz der Irrelevanz

Aufsätze zur Medienphilosophie 2010-2021

Erschienen am 03.09.2021, 1. Auflage 2021
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783770561964
Sprache: Deutsch
Umfang: XVIII, 464 S., 15 farbige Illustr.
Format (T/L/B): 3.5 x 23.5 x 15.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Philosophie fragt mittenhinein ins Wahre, Gute, Schöne. Medienphilosophie sucht an den Rändern und in den Ecken der Existenz das nur manchmal Wahre, das Materiale, das Vorübergehende und Alltägliche auf. Die Relevanz des (vermeintlich) Irrelevanten herauszustellen und philosophischer Analyse zuzuführen, dient der Aufsatzband zur Medienphilosophie. Er verortet sich in der Mitte zwischen allen möglichen Dualismen und favorisiert ein Denken des Dritten und Medialen. Philosophisches Denken ist bis heute in dualistische Lager gespalten (z.B. Materialismus und Idealismus), wobei die Selbstunterordnung unter die Normen von Kohärenz und Widerspruchsfreiheit die Tendenz zu dualistischem, ausschließendem Denken noch verstärkt. In seiner Rigidität übersieht es die interessanten Zwischenbereiche und Gemischtheiten des Denkens und Lebens. Diese gilt es in konkreten Medienanalysen (medien-)philosophisch zu beleuchten.

Autorenportrait

Lorenz Engell ist Professor für Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar. Christiane Voss ist Professorin für Philosophie an der Bauhaus-Universität Weimar.